Niedrigwasser am Rhein: Die Schiene trotzt dem Klima

Niedrigwasser am Rhein: Die Schiene trotzt dem Klima

Bundesminister Andreas Scheuer hat im Sommer den Aktionsplan „Niedrigwasser Rhein“ mit acht Maßnahmen vorlegt. Dieser wurde gemeinsam mit Vertretern aus Industrie und Binnenschifffahrtsgewerbe entwickelt, um den Güterverkehr gegen extremes Niedrigwasser im Rhein absichern. Hafenbetreiber und Unternehmen fordern darüber hinaus jedoch alternative Lösungen über die Schiene.

Trotz längerer Trockenphasen war der Schiffsverkehr auf dem Rhein im Sommer 2019 uneingeschränkt möglich. Nach Angaben der Bundesanstalt für Gewässerkunde lassen alle Berechnungen jedoch darauf schließen, dass künftig mehr und längere Phasen mit niedrigen Wasserständen zu erwarten sind. Der Betreiber der Häfen in Neuss, Düsseldorf und Köln ist auf extreme Wasserpegel vorbereitet. „Da die RheinCargo neben dem Betrieb von sieben Binnenhäfen am Rhein auch eine der größten privaten deutschen Güterbahnen unterhält, sind wir in der Lage, unseren Kunden alternative Transportmöglichkeiten auf der Schiene anzubieten“, erklärt Wolfgang Birlin, Geschäftsführer für den Bereich Eisenbahn bei der RheinCargo.




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