Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

Die Deutsche Bahn lässt über den Berliner Spezialisten Gefertec Ersatzteile über ein innovatives 3D-Druckverfahren herstellen und will so Reparaturen beschleunigen. Dank des besonderen Verfahrens können nun erstmals auch schwere Metallteile gedruckt werden.
Optisch macht so ein Radsatzlagerdeckel vielleicht nicht viel her. Und doch erfüllt das Ersatzteil aus Metall einen wichtigen Zweck: Der Radsatzlagerdeckel schützt die Rangierlokomotive zum Beispiel vor aufwirbelnden Schottersteinen. Ohne ihn steht die Lok still. Kam es in der Vergangenheit dazu, konnte dieser ungewollte Stillstand mitunter schon einmal etwas länger dauern. Denn Warte- und Lieferzeiten können bei diesen Spezialteilen laut der DB schon einmal bis zu 24 Monate betragen. Und ohne das Ersatzteil durfte das Fahrzeug nicht auf die Schiene.
Dank des Verfahrens des Berliner Unternehmens Gefertec soll sich das ändern. Damit ist es erstmals möglich, auch schwerere Metallteile gewissermaßen per Knopfdruck zu drucken – und Lieferzeiten auf diese Weise drastisch zu verkürzen.




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