Berufseinstieg als Gleisbauer*in: damit der Bahnverkehr auf der Schiene wie geschmiert läuft

20.08.2021

Damit unsere Fahrgäste sicher und schnell an ihr Ziel kommen, legen unsere Verkehrsmittel jeden Tag auf der Straße und auf der Schiene viele hundert Kilometer zurück. Ausbau, Umbau, Instandhaltung – das sind Themen, die die Verkehrsunternehmen bundesweit mit ihren Mitarbeiter*innen bewegen. Gleisbauer*innen sind dabei für die Überprüfung und Wartung wesentlich, damit Straßenbahnen und andere Schienenfahrzeuge mit Fahrgästen und Güter unfallfrei ihr Ziel erreichen.

Wenn es bei der Fahrt auf den Schienen rattert und tuckert, ist es höchste Zeit, dass die Gleisbau-Expert*innen ans Werk gehen. Sie sorgen bei der regelmäßigen Überprüfung und Instandhaltung für ein reibungsloses Rollen auf den Schiene – sowohl an der Oberfläche als auch unterirdisch. Die Sanierung der Schienenstränge erfolgt durch die Auftragsschweißung des Rohstoffs Stahl mit anschließendem Glattschleifen. Das ist nur eine von vielen Arbeiten des/der Gleisbauer*in.

Wie komplex und herausfordernd, aber auch spannend die Arbeit auf der Schiene ist, erfuhr der Galileo-Reporter Janin der Pro7 Challenge „Stadt, Land, Held“. Insgesamt sechs Meter Schiene sollte er als Gleisbauer für einen Tag bearbeiten und das in kurzer Zeit. Als Gleisbauer für einen Tag trat er in diesem Wettbewerb gegen seinen Galileo-Kollegen an, der hoch hinaus in die Welt der Strommasten kletterte und dort seine Aufgabe zu meistern hatte.

In Windeseile lernte Jan in Kooperation mit der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg wie man Schienen und Weichen vermisst und verlegt, ihren Abnutzungsgrad feststellt und sie mit Werkzeugen und Maschinen optimal bearbeitet. Dass das so eine Herausforderung wird, hätte er wohl nicht gedacht.

Schaut euch die ganze Folge „Stand, Land, Held“ an und lasst euch überraschen und erfahrt, was hinter dem Berufsbild Gleisbauer*in so alles steckt.

Präzision, technisches Geschick und Ausdauer: entscheidend für den/die Gleisbauer*in

Das Schienennetz Meter für Meter zu überprüfen und instandzuhalten, ist eine Präzisionsarbeit. In der dualen Ausbildung als Gleisbauer*in lernst du alles, was du über Schienen und ihre Besonderheiten wissen musst. Praxisorientiert und mittendrin wirst du schon früh mit den Werkzeugen und Maschinen vertraut gemacht, die dich nach der Ausbildung bei deiner täglichen Arbeit begleiten.

Doch nicht nur das: Der Tiefbau ist ebenso ein essentieller Bestandteil der Ausbildung. Als Technikbegeisterte*r lernst du alles über die fachgerechte Herstellung von Baugruben und Baukörpern, wie Schalungen und Mauern. Für diesen Beruf braucht man also Freude an Technik, handwerkliches Können und Lust im Team auf der Strecke draußen zu arbeiten.

Und nach der Ausbildung? So kann es für dich weitergehen.

Eine Ausbildung zum/zur Gleisbauer*in steckt voller Perspektiven. Eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister*in Fachrichtung Gleisbau ist möglich, ebenso wie eine Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker*in mit der Fachrichtung Bautechnik und dem Schwerpunkt Tiefbau. Und wenn du noch einen draufsetzen willst, dann bietet sich ein Studium der Fachrichtung Maschinenbau (6-8 Semester) an. Mit dieser Zusatzqualifikation kannst du in der Bauplanung bzw. im Facility Management arbeiten und leitende Positionen übernehmen.

Rund um die Schiene lassen sich schöne weitere Geschichten erzählen. Christian Schmidt entschied sich dafür, als Quereinsteiger und ehemaliger Pressesprecher des Dresdner Kreuzchores seinen Berufsweg in einer anderen Branche „auf die Schiene“ zu setzen. Nun macht er beides: Straßenbahnfahrer und Mitarbeiter in der Pressestelle der Dresdner Verkehrsbetriebe.

Zum Blogpost „Einst Pressesprecher des Dresdner Kreuzchors – jetzt 50 Prozent Tramfahrer und 50 Prozent PR-Mitarbeiter bei den Dresdner Verkehrsbetrieben“.

Erfahre mehr über die spannenden Berufsbilder der Branche mach dich schlau über die zahlreichen Jobs und Einstiegschancen in unserem Stellenmarkt.

Bewirb dich bei den Verkehrsunternehmen, wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Das könnte dich auch interessieren:

Frauen, legt los! Wir bieten Zukunftschancen und Gestaltungsraum für Frauen

Frauen, legt los! Wir bieten Zukunftschancen und Gestaltungsraum für Frauen

10.08.2021

Frauen, zeigt euch mit eurem Wissen und Können! Jetzt und in Zukunft brauchen wir talentierte, starke und ambitionierte Frauen, die Lust haben, die Verkehrsbranche zu verändern. Kaum eine Branche bietet so viele Zukunftschancen und so großen Gestaltungsraum wie der Mobilitätssektor. Wir sind sicher, dass neue Impulse von Berufseinsteigerinnen und Expertinnen die Branche in den nächsten Jahren deutlich nach vorne bringen werden.

Projektvielfalt garantiert: als Bauingenieur*in Zukunftsprojekte möglich machen

Projektvielfalt garantiert: als Bauingenieur*in Zukunftsprojekte möglich machen

14.07.2021

Die Verkehrsbranche bewegt Menschen und Technik. Wir stehen für Wachstum, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig bereiten wir den Boden für eine Lebenswelt, die mit durchdachten, zukunftsorientierten Mobilitätslösungen dem Ziel der Klimaneutralität näherkommt. Damit wir unsere ambitionierten Ziele und Projekte jetzt und in Zukunft mit Hirn, Hand und Herz umsetzen können, sind wir bundesweit auf der Suche nach jungen und berufserfahrenen Bauingenieur*innen.

„Steig bei uns ein“: Wie sich Beruf und Familie im Fahrbetrieb vereinbaren lassen

„Steig bei uns ein“: Wie sich Beruf und Familie im Fahrbetrieb vereinbaren lassen

20.04.2021

Wie Lebensphasenorientiertes Arbeiten bei den Dortmunder Stadtwerken gelebt wird

Wir bewegen Menschen und Technik. Jetzt und in Zukunft.

Wir bewegen Menschen und Technik. Jetzt und in Zukunft.

01.02.2021

Seitdem wir denken können, sind Menschen in Bewegung. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, dann mit dem ersten Auto, in Bussen, Straßenbahnen und der Eisenbahn. Schon als Kind träumte manch einer vom „Abenteuer Lokführer“ und von der Welt der Eisenbahn mit allem, was dazugehört.