Spitzensport, Werkstudentenjob und Studium: das geht bei den Verkehrsunternehmen

18.03.2021

Wenn Talent, Disziplin, Leidenschaft und Neugierde aufeinandertreffen, dann ist das eine unglaubliche Kombination. Wer hoch hinaus will und für viele Themen „brennt“, hat es oft schwer, sich zu entscheiden. Umso besser, wenn die Arbeitswelt flexibel für junge Leute ist, dann braucht es gar keine „Entweder-oder-Entscheidung“, dann geht beides.

Die positive Botschaft ist: die Verkehrsunternehmen machen vieles möglich und fördern Talente, auch in ihrer Potenzialentfaltung.

Agatha Schmidt, Data Science-Studentin an der Universität zu Köln, wollte sogar drei Themenfelder miteinander verbinden: den Spitzensport, das Studium und einen Werkstudentenjob. Den fand sie bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und liefert auch dort Spitzenleistungen ab.

Agatha ist 23 Jahre alt und professionelle Judoka. Letztes Jahr wurde sie Deutsche Vize-Meisterin der Seniorinnen. Ihr großes Ziel: Olympia – definitiv kein alltägliches Ziel für eine 23-jährige Studentin. Als wäre das nicht schon Herausforderung genug, absolviert Agatha neben ihrer sportlichen Karriere aktuell ihren Master in „Information Systems" an der Universität Köln mit dem Schwerpunkt „Data Science".

Wie lässt sich das Eine mit dem Anderen kombinieren und was reizt Agatha an den Verkehrsunternehmen?

"Die Bedingungen bei der KVB sind einfach optimal für mich“, sagt Agatha. „Ich habe die Möglichkeit, meine Arbeitszeit hier sehr flexibel zu gestalten – das ist für mich als Leistungssportlerin besonders wichtig.“ Darüber hinaus sei das Gehalt „wirklich super“, und sie habe immer einen Ansprechpartner, an den sie sich bei Fragen wenden könne. „Darüber hinaus ist die Aufgabenvielfalt ein großer Pluspunkt“, ergänzt die Studentin. „Ich lerne hier sehr viel, arbeite in spannenden und innovativen Projekten mit und knüpfe wertvolle Kontakte“.

Warum ist ein Werkstudentenjob so hilfreich und was ist inhaltlich möglich?

Wer Theorie mit der Praxis verknüpfen will, ist mit einem Werkstudentenjob auf der Gewinnerseite. Bereits während des Studiums lassen sich in Fachabteilungen erste praktische Erfahrungen sammeln. Werkstudent*innen sind in der Regel an der aktiven Mitarbeit in Projekten beteiligt, arbeiten als Teil eines Teams und finanzieren sich durch ein Gehalt während ihres Studiums. Und nicht nur das, sie geben innerhalb dieser Zusammenarbeit ihre „Visitenkarte“ bei dem jeweiligen Arbeitgeber ab. Das wiederum kann die „Eintrittskarte“ für einen Berufseinstieg nach einem Studium sein, zum Beispiel bei einem Verkehrsunternehmen ihrer Wahl.

Agatha jedenfalls arbeitet bereits seit neun Monaten als Werkstudentin im Bereich "Fahrweg" bei der KVB. Ihr Feld der Datenanalyse passt optimal zu einem Projekt des rheinischen Verkehrsunternehmens, in dem Stadtbahnen mit Sensoren ausgestattet werden, um so durch die gesammelten Messwerte zu Vibrationen und Umgebungsgeräuschen, Aussagen über den Zustand der Gleise treffen zu können. Im Rahmen von „Predictive Maintenance" („Vorausschauende Instandhaltung“) werden dann im besten Fall Mängel erkannt, bevor diese zu Problemen führen.

So gelingt der Übergang von Studium und Beruf – gerade bei jungen Spitzensportler*innen

Auch andere Verkehrsunternehmen fördern junge Talente, z.B. durch ein Stipendium für Top-Sportler in Kooperation mit der Sportstiftung NRW. So haben junge Athletinnen und Athleten, die vor der schwierigen Situation stehen, die Herausforderungen von Studium und sportlicher Laufbahn unter einen Hut zu bringen, die Chance bei den Kölner Verkehrs-Betrieben oder den Dortmunder Stadtwerken (DSW21) eine Förderung zu bekommen.

Übrigens: Auf unserem Branchen- und Karriereportal werden aktuell eine Vielzahl an Werkstudentenjobs der Verkehrsunternehmen angeboten. Das sind jede Menge Chancen für Talente nahezu aller Fakultäten für eine optimale Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.

Was uns ausmacht, wofür wir stehen und warum uns das Ziel, Innovation und Mobilität der Zukunft motiviert und antreibt, lest ihr in diesem Blogpost.

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