Dialog + Wertschätzung = Erfolg: wie eine Generationsübergreifende Zusammenarbeit gelingt

31.03.2021

Wenn Generationen am Arbeitsplatz zusammenkommen, kann das der Beginn einer Erfolgsgeschichte sein. Dann nämlich, wenn Potentiale gesehen und durch eine gewinnbringende Zusammenarbeit freigesetzt werden. Wie ein „voneinander lernen“ und ein Verstehen der Generationen als ideale Basis für Inspiration, Teamwork und Erfolg gelingt, beschreiben zwei Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen.

Wir sprechen mit Ulrich Bopf, seit 33 Jahren erfahrener Mitarbeiter im Controlling bei der Hessischen Landesbahn (HLB) in Frankfurt am Main und Johannes Wiesner, junger Berufseinsteiger und Kollege im Controlling. Es geht um ihren Start im Unternehmen und was sich seitdem verändert hat. Uns interessiert ihre Erfahrung zu den Chancen einer gelingenden Zusammenarbeit. Was sie an einer Mitarbeit bei der Hessischen Landesbahn – auch in Bezug auf die eigene Weiterentwicklung – schätzen, lest ihr in diesem Interview.

Herr Bopf, erinnern Sie sich, wie Sie damals auf die freiwerdende Stelle der HLB aufmerksam wurden? Was hat sie besonders gereizt, sich zu bewerben?

Ulrich Bopf: „1987 habe ich als frisch gebackener Diplom-Betriebswirt die Stellenanzeige der HLB in der Frankfurter Rundschau gefunden. Den Ausschnitt habe ich sogar aufgehoben. Die Entscheidung für die HLB hat sich als glückliche Fügung herausgestellt. Begonnen habe ich dann am 01.01.1988. Vorher musste sogar noch der Aufsichtsrat die neue Stelle genehmigen. Gereizt hat mich die Aufgabe deshalb, weil ich ein Zahlenmensch bin und diese Fähigkeit von Anfang an bei der HLB entfalten konnte. In den ersten Jahren meiner Tätigkeit war ich natürlich ein "Einzelkämpfer" in meinem Sachgebiet der Kostenrechnung (heute Controlling). Wir waren damals eine kleine Truppe an Mitarbeitenden, heute gibt es allein 150 Berufsbilder und über 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der HLB.

Mich reizt bis heute die Planung und Steuerung so vieler unterschiedlicher Unternehmensbereiche. Das macht meine Arbeit sehr abwechslungsreich. Die Geschäftsfelder der HLB werden kontinuierlich ausgeweitet und ich habe das Gefühl, auch Einfluss nehmen zu können, auch in der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen.

Wie war der Berufseinstieg im Controlling bei Ihnen, Herr Wiesner? Warum haben Sie sich auf die Stelle beworben, was fasziniert Sie an Ihrer Position und Verantwortung?

Johannes Wiesner: Bereits zu Studienzeiten war die HLB für mich präsent, da ich nahezu täglich mit dem Zug auf dem Weg zur Uni nach Gießen war. Über die Online-Plattform Stepstone bin ich vor 20 Monaten auf die HLB-Stellenanzeige des Controllers gestoßen. Das beschriebene Aufgabengebiet fand ich direkt spannend. Tatsächlich wurde meine Stelle neu geschaffen. Es handelt sich dabei um eine Schnittstelle zwischen verschiedenen Abteilungen. Mein Aufgabengebiet beschäftigt sich mit der Bewertung der Erträge aus den Verkehrsnetzen. Zudem bin ich u.a. für das Vertragsmanagement verantwortlich. Die Grundlage ist hierfür ein abteilungsübergreifender Austausch, ich bin auf betriebliche Informationen verschiedener Fachbereiche angewiesen. Aber das Schöne bei der HLB ist, dass es tatsächlich einen regen Austausch zwischen den Abteilungen gibt. Die Arbeit und vor allem der Informationsaustausch mit den Standorten und Verkehrsverbünden bereitet mir viel Freude. Excel ist dabei mein täglicher Begleiter.

Welche Rolle spielt für Sie ein gutes Betriebsklima und Wertschätzung als Grundlage für eine Zusammenarbeit? Wie gelingt die Zusammenarbeit, auch über Hierarchien und Generationen hinaus?

Ulrich Bopf: Bei der HLB herrscht eine lockere und entspannte Stimmung. Die Zusammenarbeit ist von Anerkennung, Wertschätzung, Respekt und Toleranz geprägt. Ich schätze die Zusammenarbeit über alle Altersstufen hinweg, wir tauschen uns aus und teilen unser Wissen. Gerade in unserer Abteilung arbeiten unterschiedliche Generationen gut zusammen.

Johannes Wiesner: Das gute Miteinander bei der HLB ist wirklich hervorzuheben. Auch das Verhältnis zu meinen Vorgesetzten ist gut, Sie agieren auf Augenhöhe und nicht über einen hinweg. Die Zusammenarbeit ist besonders gut, weil wir unsere gegenseitigen Erfahrungen und Interessen gewinnbringend im Team einsetzen. Während die älteren Kollegen, auch durch ihre langjährige Berufserfahrung bei der HLB, ein unheimlich breites Wissen über die Prozesse im Unternehmen einbringen, unterstützen die jüngeren Kollegen bei deren Weiterentwicklung oder technischen Umsetzung.

Welche Rolle spielen Fort- und Weiterbildungen bei der HLB, welche Formate fanden sie besonders gut und weshalb?

Johannes Wiesner: Demnächst steht zum Beispiel eine Weiterbildung im Bereich Selbstmanagement an, da freue ich mich bereits drauf. Auch fachliche Fortbildungen z.B. zum Thema Datenbanken oder Entwicklertools in Excel werden mir zeitnah angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte ich bislang leider noch an keiner Fortbildung teilnehmen.

Ulrich Bopf: Mir ist positiv aufgefallen, dass interne und externe Schulungen kontinuierlich angeboten werden. Bisher habe ich regelmäßig an Fortbildungen teilgenommen.

Was kennzeichnet die Verkehrsbranche als Arbeitgeber, wie würden Sie die HLB einem Bewerber beschreiben?

Ulrich Bopf: Die HLB ist ein expandierendes Unternehmen. Wir können wirklich zufrieden sein, dass wir auch in Pandemiezeiten einen sicheren Arbeitsplatz haben.

Johannes Wiesner: Die HLB bietet eine abwechslungsreiche Arbeit in einer spannenden Branche. Auch in Krisenzeiten müssen die Mitarbeitenden nicht um ihre Jobs bangen. Ich durfte ich bislang die Erfahrung machen, dass einem sehr viel Vertrauen entgegengebracht wird.

Haben Sie vielen Dank für dieses Interview!

Wie unsere Branche die Verkehrswende durch Fortschritt, Innovation und Klimaneutralität umsetzt, erfährst du in diesem Blogpost.

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Auch Quereinsteiger*innen haben alle Chancen im Verkehrswesen einzusteigen. Hier gibt es Tipps eines Karrierecoachs, wie man bei einer Bewerbung richtig punkten kann.

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